Anne-Marie und Milford wünschen ein Frohes Neues Jahr!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 15.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 6 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Nordrunde: Das Leben in einer Schrankwand!

Die Disziplin mit der Anne-Marie früher Aufgaben erledigt hat, ist irgendwie abhanden gekommen. Der Alltags-Motor mit dem man sonst so strukturiert durch die Woche ruckelt, ist eingestaubt. Wochentage lösen in Anne-Marie maximal noch Stirnrunzeln aus. Auch die Co-Existenz neben den berufstätigen Eltern führt zu keinerlei Motivationsschüben. Immer mit der Ruhe! Während Milford in Frankfurt wilde Projekte realisiert, liegt Anne-Marie am Strand.  

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Nach 365 Tagen Heimatabstinenz, bahnbrechenden Erkenntnissen über Land und Leute auf verschiedenen Kontinenten, wird man an der Ostsee regelrecht ausgebremst. Zwar mischen sich inzwischen internationales Geschwätz mit sächsischem Stammgast-Gebrabbel, aber so richtig exotisch ist es trotzdem nicht. Der durchschnittliche Ostsee-Gast kommt ständig wieder, vermutet hier den Nabel der Welt, ernährt sich von Fischbrötchen, ist unaufgeregt normal und liebt Seebrückenfeste, Radtouren und Salzwasser. Anne-Marie stößt hier mit ihren Aufbruchträumen regelrecht auf Granit. Nachdem auch die eigenen Eltern die trotzigen Sehnsüchte der Tochter abbügeln, fällt langsam der Groschen. Es handelt sich nicht um eine paradiesische Reiseunterbrechung. Es ist die gefürchtete Bauchlandung, die mit viel Euphorie begann und jetzt im Sumpf wilder Reisephantasien ihren Höhepunkt findet. Nachts träume ich, tagsüber versinke ich.

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Grundsätzlich unterscheidet sich das Leben in einem Schuhkarton nicht sonderlich von dem in einer Schrankwand. Aktuell lerne ich die Grenzen meines Dachbodens zu akzeptieren. Meistens enden unüberlegte Handlungen mit hinterhältigen Kopfverletzungen. Während Anne-Marie sich an ihr Gästereich gewöhnt, kämpfen die Eltern mit nicht enden wollenden Fotostrecken. Ihre Tapferkeit rührt mich, aber wegen schwerer Fernweh kann ich sie einfach nicht verschonen.

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Die Nordrunde über Rostock, Hamburg und Kiel bringt im Wesentlichen eine Erkenntnis. Hamburg ist die schönste Stadt der Welt! Trotz faszinierender Einblicke in deutsche Vorgärten, zaubert die fixe Idee, den sibirischen Winter in Indonesien zu verbringen, immer noch ein Lächeln auf Anne-Maries Gesicht. Nicht ganz ohne Grund, denn die gelebte Freiheit schwindet mit jedem neuem Schritt. Zusätzlich haben Freunde Nachwuchs produziert, Häuser gebaut und Hochzeiten gefeiert. Ein Umstand, der doch hier und da zu nervösem Augenzucken führt. Die Bummler-Fähigkeiten sind auf einmal hinfällig, weil man in große erwartungsvolle Kinderaugen blickt, deren Hauptinteresse auf Sichtweite funktioniert. Sandburgen, Spaziergänge, Purzelbäume, Gute-Nacht-Geschichten.

Eure Bummler

Impressionen Rostock, Warnemünde, Graal-Müritz

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Tausche Schwerelosigkeit gegen die Banalität des Daseins

Unerhört entspannt sind die ersten Tage im Land der Grünflächen und Ordnung. Der erste Kontakt mit der Außenwelt, der Blick auf die vertraute Umgebung ist überraschend angenehm. Wie wahnsinnig grün, geordnet und ruhig das Leben hier ist. Jede Straßenkreuzung wirkt gepflegt und einladend, fast so als wäre eine Verkehrsinsel ein Picknickplätzchen. Die Menschen sitzen isoliert, gestriegelt in nagelneuen Autos, verziehen keine Miene. Die Stadt ist aufgeräumt, sauber und alles andere als chaotisch. Nein, es gibt rein gar nichts zu bemängeln! Nur das mit den Emotionen und der Exotik kommt zu kurz, aber das wäre auch zu viel verlangt.

Euphorie, Euphorie! Natürlich ist das Größte ein Wiedersehen mit Familie und Freunden. 365 Tage Zweisamkeit führen unweigerlich zu großer Sehnsucht Dritter. Da helfen auch verschiedene Persönlichkeiten manchmal nicht. Heimweh ist digital und wird bei Heimkehr stumpf durch Fernweh abgelöst. Reisen macht nämlich süchtig und lässt die Belanglosigkeiten des Alltags noch bedeutungsloser wirken. Eine gewisse Verlorenheit und Leere lässt sich bei aller Wiedersehensfreude nicht leugnen. Da hilft auch die Weiterreise in den Norden nicht.

Schon schnell erkennt Anne-Marie warum Reisen in fremden Ländern so viel angenehmer ist. Die sonst so organisierten Deutschen, agieren entgegen jeder Logik beim Einsteigen in öffentliche Verkehrsmittel. Aus irgendeinem Grund benötigen Anne-Marie und die übrigen Fahrgäste geschlagene zehn Minuten um im Zug nach Hamburg Platz zu nehmen. Gesellschaftlich unkritisch. Mit grenzenloser Ruhe erträgt Anne-Marie das Sitz-Rollkoffer-Debakel. Der bunte Rucksack steht währenddessen wie ein Mahnmal der Bequemlichkeit und Tristesse zwischen schwarzen Trolleys im Gang. Immerhin ist der Schaffner eine rheinische Frohnatur mit außergewöhnlichem Unterhaltungswert. Wer arg fehlt, ist Milford! Statt dessen sitzt neben Anne-Marie die Langeweile in Person. Blass, schweigsam, kontrolliert. Mit seinen Fingern versucht mein Nachbar sein Smartphone zu malträtieren als würde dann vielleicht was Aufregendes passieren.

Lange Rede, kurzer Sinn. Zeitreisen kann man heute mit dem Zug machen. Nämlich von West nach Ost oder umgekehrt. In Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern kann Anne-Marie in einen Zug nach “Szczecin Glowny” umsteigen. Wunderbar, nur der Anschlusszug in Rostock steht in den Sternen. In Sachen Verspätungen hat die Deutsche Bahn anscheinend immer noch das Monopol. Die Parallelen zur portugiesischen Fluggesellschaft TAP machen Anne-Marie allerdings stutzig. Branchenfremdes Personal-Sharing wäre neu, würde aber zum Selbstoptimierungsdrang unserer Zeit passen.

Acht geschlagene Stunden später hält die Bimmelbahn im Ostseebad Graal-Müritz. Einziger Kurgast, Anne-Marie. Abgeholt von den wunderbarsten Menschen dieses Planeten. Emotionen kann man zwar aufschreiben, aber in diesem Fall würde keine Prosa dieser Wiedersehensfreude gerecht werden. Anne-Marie ist Zuhause!

Eure Anne-Marie

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Rio – Lissabon – Frankfurt: Heimreise mit Hindernissen und Applaus ♡

Während Milford aufgeregt im Kreis springt, schwahnt Anne-Marie Übles. Der Tag der Heimreise sieht aber alles andere als bedrohlich aus. Die Sonne strahlt als hätte sie nichts Besseres zu tun als uns Mut zu machen. Der Taxifahrer brabbelt in aufgeregtem Portugiesisch irgendwas von Wunschgegner Deutschland und fährt in einem Affenzahn durch Santa Teresa. Sogar am langweiligsten Flughafen der Welt scheint noch kein Groschen gefallen, denn erst einmal geht es ja nur nach Lissabon. Eigentlich ist also alles wie immer!

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Dank Entertainment-System kommt der Bummler mit viereckigen Augen in Lissabon an. Anschlussflüge sind grundsätzlich dazu da etwas Aufregung in das sonst so langweilige Reisen zu bringen. Meistens finden sie nämlich nicht im Anschluss statt. Anscheinend kam der Flug für die portugiesische Fluggesellschaft TAP genauso überraschend wie für den Bummler. Die TAP hat zwar ein Flugzeug, aber leider kein Personal. Klar! Nach fünf Stunden Ahnungslosigkeit und verschiedensten Essensgelüsten, ist der Pilot endlich aus dem WM-Koma erwacht und auch eine Pappbecher-Crew hat sich gefunden. Schön, kann Anne-Marie das Kostüm ja wieder ausziehen.

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Was machen schon sieben Stunden Verspätung, wenn man ein Jahr weg war? Was der Bummler nicht weiß, beim Empfangskomitee sind natürlich die Drähte heiß gelaufen. Konnte ja keiner ahnen, dass der Bummler derart sehnsüchtig erwartet wird. Die Maschine setzt so wuchtig auf, dass der Anne-Marie gleich die Tränen kommen. Das hat wohl gefehlt, ein Knall. Herzlich Willkommen in der Realität!

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Mit Sack und Pack, Hand in Hand läuft der Bummler dem herzlichsten Empfangskomitee der Welt in die Arme. Dieses Strahlen, das hinter den tristen Schiebetüren auf uns wartet, löst jede Sorge um eine harte Bauchlandung in Luft auf. Familie aus Bischofsheim und Freunde warten mit Plakaten, Blumen und Becks, lächeln um die Wette, und das alles trotz dieser immensen Verspätung. Wir sind gerührt, entzückt, aus dem Häuschen! Tausend Dank an Hella, Dieter, Claudi, Babs, Anne & Matthias für diesen wundervollen Empfang! Ohne Euch hätte sich der Bummler verloren gefühlt, aber mit Euch fühlen wir uns unverwundbar!

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Bye bye … Eure Bummler

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Rio de Janeiro: Ihr könnt nach Hause fahren …

Adieu les Bleus! Ein besseres Dankeschön hätte man dem Bummler an seinem letzten Tag nicht machen können. Dennoch, jetzt ist es Zeit das Land zu verlassen. Der Bummler möchte nämlich nicht erleben, dass die Brasilianer heulen. Und sie würden heulen! Fußball ist Passion in diesem Land und wer will schon erleben, wie dieser eine Traum zu Ende geht! 😉

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Vamos Milford, pack Deine sieben Sachen, es geht nach Hause! Schluss jetzt mit Karneval in Rio, jetzt wird es ernst! Am Sonntag, den 6. Juli um 12.35 Uhr landet der Bummler in Frankfurt. Wie sich das anfühlt? Keine Ahnung, die anstehende Heimkehr ist noch nicht bis ins Großhirn durchgesickert. Es gibt eigentlich keinerlei Anzeichen, dass das wirklich wahr ist. Der Bummler hockt entspannt in seiner Villa Kunterbunt in Santa Teresa. In weniger als 24 Stunden muss die TAP zwei Bummler mit Longdrinks versorgen.

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Rio de Janeiro ist im Übrigen mehr schlecht als recht. Wie immer waren die Erwartungen immens, denn wer kennt nicht die Luftaufnahmen dieser sensationell gelegenen Stadt? Die Copacabana, der Zuckerhut, der Corcovado. Von oben, atemberaubend. Mittendrin, mäßig. Die Copacabana ist nichts für Schöngeister und Strandliebhaber. Ipanema ist nett, aber Stadtstrand bleibt Stadtstrand. Und der Blick auf die zwar weit entfernte Bohrinsel, ist auch nicht gerade anmutend.

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Der Bummler wohnt in Santa Teresa, ganz oben am Berg, nicht weit vom Corcovado. Die Villa ist Vintage pur und unsere beiden Gastgeberinnen nennt man wohl Bohemians. Absolut empfehlenswert! Santa Teresa kann man den Glanz der vergangenen Zeit noch ansehen, aber man muss schon viel Phantasie haben. Die Villen sind zauberhaft, von hohen Mauern umringt, aber oft verrammelt oder schon lange nicht mehr herausgeputzt. Der Blick ist atemberaubend. Nebendran, oben drüber, links, rechts, überall sind Communities, zugänglich über sich ewig windende, immer dunkler werdende, schmale Treppen. Farvelas. Das ist im Übrigen kein Schimpfwort!

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Beim Herausfinden weiterer Glanzstücke, abgesehen von den Klassikern, wird der Bummler enttäuscht. Die Stadtteile Gloria und Lapa sind nett, aber nur eine Reise wert, wenn man dort auch wohnt. Der Norden der Stadt ist quasi Verbotszone. Die Ankunft am Busbahnhof hat dem Bummler schon genügt.

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Gefahr wird hier ganz groß geschrieben. Ein bisschen hört der Bummler mal drauf, lässt seine Wertsachen in der Villa Kunterbunt. Trotzdem fahren wir Bus, U-Bahn, auch Nachts, sind viel zu Fuß unterwegs. Entwarnung wäre übertrieben, aber es wird heißer gekocht als gegessen. Aber ehrlich, die permanente theoretische Gefahr eines Überfalls scheint die ganze Stadt im Zaum zu halten. Und  der Bummler findet, dass diese Grundeinstellung kein lebenswerter Lifestyle ist. Minus!

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Aber natürlich gibt es weitaus Schlimmeres als zur WM 2014 in Rio zu sein! 😉 Das offizielle Fanfest ist am Strand an der Copacabana, wo sonst. Spielt Brasilien, platzt es aus allen Nähten und die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand. Gelb ist mein Gemüt! 😉

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Das ist jetzt nicht das Ende, sondern nur ein neuer Anfang. In Zukunft: Anekdoten über Milfords Integration in die Wirklichkeit, Mangelerscheinungen von Anne-Marie, last minute Business Ideen und komplexe Fluchtpläne.

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Ganz lieben Dank an alle treuen Leser!

Eure Bummler

Impressionen WM 2014 in Rio de Janeiro

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Rio de Janeiro: ♥ Street Art ♥

Rio de Janeiro. Hoch gelobt, tief gefallen! Die goldenen Zeiten sind lange vorbei. Was bleibt, ist eine Stadt, die zerrissen ist und deren Stadtbild jene Furchen zeigt, die dazu führen, dass alles vergittert ist.

Verlassene und verrammelte Häuser, Mauern, Treppen und Tunnel bieten Künstlern ausreichend Fläche sich auszuleben. Während der “schwierige” Norden der Stadt ausschließlich mit Tags vollgekritzelt ist, haben sich im Süden der Stadt echte Könner ausgelebt… .

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Ilha Grande: Die Welt ist “Caipirinha Maracuja”

Irgendwas macht die anstehende Heimkehr mit uns, aber eben nur irgendwas. Es fühlt sich eigentlich an wie immer, nur das eben Deutschland die nächste Station ist. Das Land, in dem Menschen sich selbst wegrationalisieren, aber Jeder krankenversichert ist. Das Land, dessen gesellschaftliche Moral exponentiell sinkt, aber wo freie Meinungsäußerung ein Grundgesetz ist. Das Land, dessen Identität schwer zu beschreiben ist, obwohl man dort Zuhause ist.  

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Ilha Grande zeigt dem Bummler noch einmal in voller Zufriedenheit die Sonnenseite des Lebens, die Verträglichkeit der Menschen, die Ruhe ohne Verkehr, das Lächeln der Welt. Brasilien kommt ganz unverhofft auf die Hitliste des Bummlers. Wir lieben dieses Land!  

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Ilha Grande ist wie Paraty, nah zur Zivilisation, liegt vor der zauberhaften Costa Verde und ist touristisch,  jedenfalls liest man das. Sogar vom Jetset ist die Rede und so stellen wir uns auf eben dieses Bild vom fortgeschrittenen Tourismus ein. Aber nichts ist, wie es gehandelt wird! Ilha Grande ist das reinste Wunschkonzert. Abraao, der einzige Ort, ist eine verschlafene Kolonie, schon ewig bewohnt, nicht extra herausgeputzt. Statt hässlicher Hotels, gibt es kleine, bunte, individuelle Pousadas. Yachten als Fischkutter getarnt, bringen den Bummler auf die Insel. Kirchen gibt es fast genauso viele wie Bootsanleger. Die Insel ist ein einziger Dschungel, mit einigen Wanderwegen zu Stränden, Buchten und Wasserfällen. Natürlich schon seit den 70ern als Nationalpark geschützt. Keine Autos, keine gepflasterten Wege, kein Asphalt, keine überzogenen Preise. Inselbewohner scheinen zufrieden, nicht ausgegrenzt. Sogar der traditionelle Caipirinha ist mit Maracuja an den fruchtigen Charme der Insel angepasst.

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Überhaupt scheint die Seele der Insel Jeden in seinen Bann zu ziehen. Dank WM tummeln sich Männerrunden in allen Formationen und Größenordnungen. Liebe Frauen in Frankreich, England, Chile, Argentinien, Kolumbien, Deutschland, alles ist gut! Eure Männer sitzen Buch lesend am Strand, essen bei Kerzenlicht Fischplatten für Zwei, sitzen ausgeruht und motiviert um 8 Uhr morgens beim Frühstück, gehen gemeinsam Spazieren, sind organisiert, ordentlich, ruhig. Es ist fast schon besorgniserregend!

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Einziger Wermutstropfen ist der kurze Tag. Punkt 18:00 Uhr ist es stockdunkel. Das heißt der Tag hat für den Bummler gerade mal sechs Stunden, weil die innere Bummler-Uhr nie vor 11:00 Uhr auf die Beine kommt. Entsprechend zackig ist unsere Wanderung zum Beliebtesten aller Strände, Lopes Mendes. Anne-Marie tänzelt doch etwas zu vergnügt durch den Dschungel und legt eine filmreife Landung mit Unterarm-Bremse hin. Endlich angekommen, werden die Wunden geleckt und der Badespaß kann beginnen.

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Praia Prata ist nicht so weiß, perfekt, weit und karibisch wie Lopes Mendes. Der schmale, im Nationalpark gelegene Strand, ist was für Entdecker – Ruinen, Steininseln und Flussläufe. Ein perfekter Tag! Die Sonne brennt und wärmt die Seele. Das Wasser umspielt die Felsen und kühlt den Kopf. Das Panorama ist exotisch und wunderbar fremd. Endlich ist das Bild vom Caipi-trinkenden Bummler mit Blick aufs Meer wahr geworden. Ein würdevoller Abschied. Ansonsten wäre der Bummler in die Verlängerung gegangen.

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Eure Bummler

Impressionen

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